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Fear and Greed Index: Sei ängstlich, wenn andere gierig sind!

10. Oktober 2018

Der Fear and Greed Index ist ein von CNN erstellter Indikator, dessen Ziel es ist, die Gefühle der Anleger an der Börse zu messen. Häufig dient dieser als guter Vorlaufindikator. Wie ihr ihn nutzen könnt, um Hochpunkte im Aktienmarkt zu erkennen, erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag.

 

Was ist der Fear and Greed Index?

Letzte Woche (Link zum Blogbeitrag) haben wir bereits die Funktionsweise und die Berechnung des Index behandelt, hier noch einmal kurz als Wiederholung:

Der Index kann zwischen 0 und 100 schwanken und ist grafisch wie ein Tacho aufgebaut. Hohe Werte lassen auf eine extreme Gier schließen, während tiefe Werte Panik verdeutlichen.

Fear and Greed Index

Die Werte sind dabei als Kontraindikator zu interpretieren. Wenn die meisten Anleger blindlings Aktien kaufen und glauben, die Börse kennt nur eine Richtung und zwar nach oben, wird es brandgefährlich. Denn wenn Privatanleger jetzt schon einsteigen, wer soll danach noch kaufen?

Extrem niedrige Werte sind dabei als Einstiegschancen zu betrachten. Der letzte in der Reihe hat verkauft, wer soll danach noch verkaufen und die Kurse weiter nach unten treiben?

 

Die Berechnung des Fear and Greed Index

Die Werte des Tachos werden aus verschiedenen Indikatoren berechnet:

VIX-Index: Der VIX spiegelt die Erwartungen der Anleger hinsichtlich der Marktvolatilität in den nächsten 30 Tagen wider.

Put-Call-Ratio: Stellt das Verhältnis des Volumens von Puts und Calls dar.

Aktienkursstärke: Wie hoch ist die Anzahl der Aktien, die neue 52-Wochen-Hochstände erreicht haben?

Junk Bond-Nachfrage: Fragen Anleger risikoreichere Anleihen nach?

Daneben fließen noch weitere Werte, wie z. B. der McClellan Volume Index, in die Berechnung des Fear and Greed Index ein.

 

Hochpunkte mit dem Fear and Greed Index erkennen

Werte oberhalb von 80 lassen auf eine hohe Gier schließen. Je höher der Wert, desto höher ist die Gier am Markt. Historisch gesehen waren diese Werte gute Zeitpunkte um mit Long-Positionen mit Vorsicht zu agieren, da die Märkte dort häufig umkehren. Dazu zwei Beispiele:

Fear and Greed Index Oktober 2017:

Hier hatte sich ein sehr hoher Wert gebildet. Diese extreme Gier wurde durch eine kurze Seitwärtsphase der Kurse wieder in den Normalzustand gebracht. Auf einen hohen Gierwert muss nicht immer ein Crash folgen!

Fear and Greed Index 2017

 

S&P 2017

 

 

Fear & Greed Index Januar 2018:

Fear and Greed Januar 2018

S&P 2018

 

Fazit

Der Fear and Greed Index eignet sich gut um Gier an den Märkten und damit verbundene Hochpunkte zu erkennen. Für das exakte Timing sind andere Indikatoren geeigneter, da extreme Gier auch einige Wochen an den Märkten herrschen kann. Gierphasen können sich aber auch wieder normalisieren, indem die Kurse durch eine Seitwärtsphase Luft holen. Um eine mittelfristige Korrektur vorherzusagen, hilft der Indikator dennoch, so wird man in hohen Gierphasen nicht groß einsteigen und wartet lieber eine mögliche Korrektur ab.

Hier wird der Index veröffentlicht: https://money.cnn.com/data/fear-and-greed/

 

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Autor: Alexander Eichhorn
Kategorien: Hintergrundwissen, Tagesanalyse
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