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Resplit SVXY: Ist der ETP nun wieder attraktiv?

19. September 2018

Am 18. September wurde beim Volatilitäts-ETP SVXY ein Resplit vollzogen. Der 1-4 Reverse Split wurde am Mittwoch, den 29. August angekündigt. Die Anzahl der Aktien im Besitz der Aktionäre wird nach dem Börsenschluss am Montag, 17. September, angepasst. Ob das Volatilitäts-Produkt nun wieder für den Handel interessant ist, klären wir in diesem Blogbeitrag.

 

Resplit und Split eines Produktes

Beim Split eines Wertpapiers wird ein existierender Anteil zu mehreren Anteilen, ohne die Investmentsumme zu verändern.

Beispiel: Ein Investor hält eine Aktie zu einem Kurs von 100€. Nun wird der Kurs 2:1 gesplittet. Danach hält der Händler zwei Aktien bei einem Kurs von 50€, die Investmentsumme von 100€ bleibt unverändert.

Bei einem Resplit werden mehrere Aktien zu einer. Diese Art von Splits wird dann durchgeführt, wenn der Kurs des Produktes einen sehr niedrigen Kursstand erreicht hat.

 

Anpassungen in den Volatilitäts-Produkten

Re-/Splits gibt es häufiger in den einzelnen ETPs auf die Volatilität (VIX). Während die Long-Produkte häufig geresplitet werden, sollten die Short-ETPs langfristig eigentlich steigen und eher gesplitet werden. Dies war in der Vergangenheit öfter der Fall, wie in dem nicht-adjustieren SVXY-Chart zu sehen ist:

Resplit SVXY

Aufgrund des Volatilitäts-Spikes Anfang Februar 2018 ist das Kursniveau des SVXY aber so tief gefallen, dass nun ein Resplit von 1:4 durchgeführt wurde. Nun notiert der SVXY wieder auf einem höheren Kursniveau, was das Produkt attraktiver macht.

Der größte Vorteil nach dem Resplit sind die höheren Prämieneinnahmen von Optionen. Da eine Option nun einen größeren Kontraktwert besitzt, werden die Optionen automatisch teurer. Damit ist das Produkt wieder interessanter für die Stillhalterstrategien.

 

Fazit zum Resplit SVXY

Durch den Resplit beim SVXY könnte der Verkauf von Optionen, aufgrund des gestiegenen Kontraktwertes, wieder interessant werden. Was bleibt ist der nach den Februar-Spikes geänderte Hebel von 0,5x, was das Produkt in volatilitätsarmen Phasen sehr schwerfällig und langsam macht. Die Gefahr eines weiteren Volatilitäts-Spikes und einem erneuten Kursrutsch nach unten bleibt auch nach dem Resplit erhalten. Diese Gefahr könnten Optionshändler aber durch den Verkauf von Spreads minimieren. Am 18. September wurde ebenfalls der UVXY, ein Long-ETP auf den VIX, geresplitet.

 

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Autor: Alexander Eichhorn
Kategorien: Markteinschätzung, Volatilität
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