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Handelspsychologie – Weniger ist mehr

11. Dezember 2018

Eines der wichtigsten Geheimnisse für das erfolgreiche Handeln von Stillhalterstrategien ist – Stillhalten. Und dieses Credo gilt nicht erst wenn die Option im Markt liegt, sondern bereits davor. Seid einmal ganz ehrlich zu euch selbst – und wir selbst sind vor dieser Gefahr auch nie zu 100% gefeit – wie oft setzt ihr eine Order in den Markt, weil ihr händeringend nach Chancen gesucht habt?

Gerade in Zeiten, wenn nach und nach eure Positionen mit Gewinn geschlossen werden, das Depot sich geleert hat und euer Konto sich in der Nähe neuer Höchststände bewegt: Die Euphorie steigt an und man möchte natürlich weiter auf dem Erfolgszug mitfahren.

Und genau in diesen Zeiten gilt es aber den Finger an der Maus stillzuhalten. Warum erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag.

 

Die wichtigste Komponente beim Optionshandel

Denn gerade beim Optionsverkauf kann es gefährlich sein, nur mittelmäßige Chancen zu nutzen. Das Stichwort ist hier die Volatilität. Vermutlich werden auch 90% der Positionen, die ihr bei niedriger Volatilität schreibt, gut gehen und durchlaufen. Aber bei den anderen 10% kann es große Probleme geben und ihr gebt bei einem starken Volatilitätsanstieg viele Gewinne ab oder laboriert endlos mit der Position herum.

Ein bereits mehrfach gezeigtes Beispiel in 2018 sind Optionen im Aktienmarkt bei niedriger Volatilität. Zwei starke Anstiege können hier ohne Probleme eine komplette Jahresperformance verhageln. Fragt euch daher immer: “Was kann ich verlieren und was kann ich gewinnen?“, wenn ihr bei niedriger Volatilität Positionen umsetzt.

 

Volatilität Beispiel - Handelspsychologie

 

Wartet geduldig ab – und seid dann gierig

Der bessere Weg – und natürlich seid ihr auch hier nie zu 100% vor Verlusten verschont – ist es nur die besten Chancen abzuwarten. Das kann mitunter langweilig sein, aber wir betreiben den Börsenhandel ja nicht aus Spaß, sondern um ganz nüchtern damit Geld zu verdienen. Daher wartet nur die besten Chancen ab: Passen die Fundamentaldaten? Passt die Volatilität? Passt euer Einstieg?

Und wenn diese Chancen auftreten, dann müsst ihr das Ganze natürlich auch umsetzen, denn bereits Warren Buffett hat hierzu schon gesagt:

„Wenn es Gold regnet, stell die Badewanne raus, nicht den kleinen Eimer.“

Zugegeben, das klingt in der Theorie alles sehr einfach, die praktische Umsetzung ist deutlich anspruchsvoller. Daher die Empfehlung: Begründet eure Handelsidee vorher eurem Handelspartner, eurem Coach, eurem Partner oder notfalls eurem Hund. Denkt die Idee laut durch, wartet im Zweifel vielleicht auch noch einmal eine Stunde ab und setzt dann eure Entscheidung selbstbewusst um – oder lasst es im Zweifel bleiben.

Und ja, ihr verpasst dann eventuell ein paar USD Gewinn, aber das ist immer noch der bessere Weg als krampfhaft Positionen im Depot umzusetzen. Und wenn das Depot 2 Wochen komplett im Cash liegt – dann ist es das auch okay.

 

Mit Ruhe zum Erfolg

Zum Abschluss noch ein Depotauszug eines unserer Konten, in dem sehr wenig gehandelt wird und nur auf diese guten Chancen gewartet wird. Die durchschnittliche Marginauslastung in 2018 betrug bisher ca. 20% und das durchschnittliche Risiko lag bei ca. 0.6% des Depots. Durch die richtige Auswahl der Märkte, der Anpassung an das Volatilitätsumfeld und ein gutes Risk- und Moneymanagement war es in diesem Depot möglich, absolut stressfrei und entspannt eine solide Performance zu erzielen.

Kontoauszug - Beispiel Handelspsychologie

 

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Hinweis:
Dieser Beitrag dient nur der Information und stellt keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf der erwähnten Wertpapiere dar. Der Handel mit börsennotierten Wertpapieren kann zum Teil erheblichen Kursschwankungen unterliegen, die zu erheblichen Verlusten bis hin zum Totalverlust führen können. Bei jeder Anlageentscheidung, die Sie aufgrund von Informationen, welche aus Inhalten dieser Seite hervorgehen, treffen, handeln Sie immer eigenverantwortlich, auf eigene Gefahr und eigenes Risiko. Die auf dieser Seite zur Verfügung gestellten Inhalte, wie z.B. Handelssignale und Analysen, beruhen auf sorgfältiger Recherche, welchen Quellen Dritter zugrunde liegen. Diese Quellen werden von dem Autor als vertrauenswürdig und zuverlässig erachtet. Der Autor übernimmt gleichwohl keinerlei Gewährleistung für die Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der Inhalte und haftet nicht für materielle und/oder immaterielle Schäden, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der Inhalte oder durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Inhalte verursacht wurden.

Autor: Maximilian Bothe
Kategorien: Hintergrundwissen
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